Wissing/Raab: Rheinland-pfälzische Gamesbranche profitiert von Computerspielförderung des Bundes

Als erstes Unternehmen aus Rheinland-Pfalz wird Binary Impact aus Niederelbert, Verbandsgemeinde Montabaur, aus der anlaufenden Computerspielförderung des Bundes unterstützt, bereits in der zweiten Förderrunde. Im Namen der Landesregierung gratulieren Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Staatssekretärin Heike Raab zur Förderung in Höhe von 200.000 Euro.

„Mit der Förderung des Projektes Beam der Binary Impact GmbH gehört ein rheinland-pfälzisches Unternehmen zu den ersten Empfängern der Computerspielförderung des Bundes. Hierüber freuen wir uns, weil es zeigt, dass rheinland-pfälzische Entwickler zu den besten des Landes gehören und die Konkurrenz nicht scheuen müssen“, erklärte Wissing.

Die Verankerung der Gamesförderung im Koalitionsvertrag des Bundes war ein wichtiges Signal an die Branche und alle Games-Entwickler. Nachdem es zunächst danach aussah, dass die Fördermittel für 2020 nicht mehr zur Verfügung stehen werden, hat die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags am 14. November 2019 die Gamesförderung auch für das Haushaltsjahr 2020 beschlossen und darüber hinaus durch Verpflichtungsermächtigungen für die Jahre 2021 bis 2023 mittelfristig verstetigt. „Wir freuen uns, dass die unermüdlichen Gespräche mit politischen Entscheidern verschiedener Ebenen und der stetige Einsatz der Branche Früchte getragen haben. Uns ist es gelungen, die Gamesförderung in Deutschland dauerhaft zu etablieren“, unterstrich Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Medien und Digitales. Die Gamesbranche werde so als innovativer Teil der digitalen Wirtschaft bzw. der Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt.