Staatsekretärin Heike Raab: Starkes Europa lebt durch informierte Bürgerinnen und Bürger

„Wie sich im Laufe des Jahres gezeigt hat, lagen wir mit unserem Aufruf für den Europapreis zum Thema „Fake News und Populismus in Europa“ genau am Puls der Zeit. Angesichts der Corona-Pandemie treiben Falschmeldungen und gezielte Desinformationen ganz neue Blüten. Deshalb freue ich mich über die vielen kreativen Beiträge unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Wege aus dem medialen Labyrinth der Fake News weisen. Ein starkes Europa braucht gut informierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Meinung aus seriösen Quellen und anhand fundierter und nachprüfbarer Fakten bilden“, sagte Europastaatssekretärin Heike Raab anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs. Sie hatte Schulen, Vereine und Partnerschaftsgruppen dazu aufgerufen, zum Thema „Fake News und Populismus in Europa“ Beiträge einzureichen. Eine unabhängige Jury aus Europaakteuren und Mediaexperten sichtete die eingegangenen Beiträge und wählte die überzeugendsten unter ihnen aus.

Der erste Preis ging an das Internationale Jugendteam des Landessportbundes. In einer Videobotschaft an die Ehrenamtlichen würdigte die Europastaatssekretärin die Originalität und Kreativität des Videoclips im Look einer Instagram-Story. „Das Format spricht insbesondere die Generation der Digital Natives an, die ihre Informationen fast ausschließlich aus den sozialen Netzwerken beziehen und besonders für das Thema sensibilisiert werden müssen,“ lobte die Staatssekretärin. Das Internationale Jugendteam möchte den Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro für eine Jugendbegegnung von Sportlerinnen und Sportlern verwenden.

Die Medienscout AG der Friedrich-Karl-Ströher Realschule Plus aus Simmern konnte mit einem Comic zum diesjährigen Motto überzeugen. Damit hat sie den zweiten Platz des Europapreises und somit ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gewonnen. Den dritten Platz belegt die Berufsbildende Schule Westerburg mit einem aufwändig produzierten Videofilm. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Die Landesregierung verleiht den Europapreis seit 1992. Er steht jedes Jahr unter einem anderen Thema und würdigt Initiativen, die sich um den europäischen Gedanken und die Völkerverständigung verdient gemacht haben.

Die Siegerbeiträge finden Sie unter https://europa.rlp.de/de/europa-leben/europapreis/.