Raab: Junge Menschen sind Europas Zukunft

„Viele junge Menschen haben für den Verbleib Großbritanniens in der EU gestimmt. Leider sind aber auch viele junge Briten nicht zur Wahl gegangen und bedauern nun den Ausgang der Volksabstimmung. Denn jungen Menschen ist bewusst, dass das geeinte Europa ihnen viele Chancen und Möglichkeiten bietet. Sie wollen für eine Ausbildung oder ein Studium in ein anderes Land ziehen. Sie wollen arbeiten, wo sich ein interessanter Job bietet. Sie sind als ´digital natives´ international vernetzt. Junge Menschen sind Europas Zukunft. Darum freue ich mich sehr, dass die Berufsbildende Schule 1 in Mainz heute zur Enthüllung einer Partnerschafts-Stele eingeladen hat und dies mit einem Europafest feiert.“ Das hat die Beauftragte des Landes für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, heute in der Schule in Mainz erklärt.

Die Berufsbildende Schule 1 hatte die Ernennung zur Europaschule des Landes im Frühjahr zum Anlass genommen, ihre Partnerschulen aus Frankreich, Polen, England und Dänemark zu einem großen Fest einzuladen. „Auch das zeigt, dass junge Menschen Europa wollen und mit Leben füllen. Ich habe deshalb mit großer Freude die Anfrage angenommen, mit einem Festvortrag die Feier zur Enthüllung der Partnerschafts-Stele mitzugestalten. Gerade in der momentanen historischen Situation macht es Mut, dass partnerschaftliche Beziehungen stark und belastbar sind. Wir dürfen nicht nachlassen und müssen uns mehr denn je für das Projekt Europa einsetzen!“

Seit 2014 rufen Bildungsministerium und Landesvertretung gemeinsam alle Schulen in Rheinland-Pfalz auf, sich für die Zertifizierung als Europaschule zu bewerben. Für das Prädikat, dessen Verleihung nach fünf Jahren überprüft wird, müssen Kriterien erfüllt werden. So muss die Schule ein deutliches Europaprofil, erweiterte Fremdsprachenangebote, internationale Begegnungen und Europaprojekte sowie weitere Qualifikationen nachweisen. Bisher sind 28 Schulen zu Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz erklärt worden.