Heike Raab: Herausforderungen gemeinsam angehen

„Klima und der Umgang mit natürlichen Ressourcen, Migration und Diversität, digitale Transformation, das Europa und die Europäer der Zukunft, die Förderung von Mehrsprachigkeit, die Ernährung der Zukunft oder die Stärkung der Widerstandskraft unserer Systeme wie auch die jedes Einzelnen. Das sind Herausforderungen vor denen wir alle stehen. Die FORTHEM-Allianz mit ihrer geballten Kraft von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und allen anderen Mitarbeitenden geht diese Fragen an und lädt uns alle dazu ein, sich diesen Herausforderungen gemeinsam mit ihr zu stellen“, stellte Staatssekretärin Heike Raab bei der heutigen Veranstaltung „FORTHEM for Regions“ heraus.

Heike Raab weiter: „Die Universitäts-Allianz heißt FORTHEM, also for them / für Sie. Denn die an ihr beteiligten Universitäten rücken die Studierenden in den Mittelpunkt, wollen Wissensaustausch innerhalb der Universitäten und mit der Gesellschaft aktiv leben und nicht zuletzt die Regionen, in denen sie verwurzelt sind, miteinander vernetzen. FORTHEM ist gelebtes Europa.“

FORTHEM ist eng mit Rheinland-Pfalz und seinen europäischen Freunden verbunden. So gehören zum Netzwerk neben der koordinierenden Universität Mainz auch Hochschulen aus den Partnerregionen Oppeln und Burgund. „Und mit den Universitäten aus Jyväskylä, Palermo, Riga und Valencia hat uns FORTHEM jetzt auch noch näher an weitere Regionen gebracht. Damit gibt FORTHEM auch dem Europa der Regionen einen kräftigen Schub“, so Heike Raab.

FORTHEM ist eine der ersten „Europäischen Universitäten“, die 2019 von der Kommission ausgezeichnet wurde. Diese europaweiten Netzwerke sollen Kooperation im europäischen Bildungsraum in neuen Dimensionen denken und leben.

Rheinland-Pfalz hat die Idee der „Europäischen Hochschulen“, die auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron zurückgeht, von Anfang an unterstützt und will auch das Zusammenwachsen der „Allianz-Regionen“ aktiv befördern. So wird es am 28. September eine große Online-Veranstaltung mit Fachbeiträgen aus der Europäischen Kommission geben. In einem Networking-Teil haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Vertretern der Regionen und Forschern aus dem FORTHEM-Labs in Kontakt zu kommen.