Heike Raab: Digitalisierungsschub in allen Bereichen durch COVID19 Pandemie

„In allen Bereichen, ob Bildung, öffentliche Verwaltung oder Ehrenamt, erleben wir in den Ländern und auch im Bund einen enormen Digitalisierungsschub“, sagte Digitalstaatssekretärin Heike Raab anlässlich des virtuellen Treffens der Digitalkoordinatorinnen und Digitalkoordinatoren. Viele digitale Projekte, die in der Pipeline waren, wurden mit rasendem Tempo nun realisiert, die Zahl der Homeoffice Arbeitsplätze enorm gesteigert. Somit konnten nicht nur analoge Zusammenkünfte ersetzt werden, es hat sich darüber hinaus Vieles entwickelt, das nun auch in digitaler Form akzeptiert wird, und bleibt. Die Staatssekretärin hatte die Digitalkoordinatorinnen und -koordinatoren der Länder zu einem virtuellen Treffen per Videokonferenz eingeladen.

Ein Engpass seien in einigen Bereichen die digitalen Infrastrukturen gewesen. Leistungskapazitäten und Mobilfunk müssen daher weiterhin ausgebaut werden. Im Länderaustausch schaute man aber besonders auf Erfolgsprojekte und Best-Practice-Beispiele, nicht jeder muss das Rad neu erfinden. „Von Erfahrungen mit dem rheinland-pfälzischen Dorffunk im Rahmen der digitalen Dörfer könnten auch andere Flächenländer profitieren“, sagte die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Medien und Digitales. Weitere Themen waren die Vorstellung der Smart City Kaiserslautern durch Dr. Martin Verlage, Geschäftsführer der KL.digital GmbH. „Mit KL.digital haben wir in Rheinland-Pfalz ein Vorzeigeprojekt mit bundesweiter Strahlkraft“, so Staatssekretärin Heike Raab weiter. „Die herzlich digitale Stadt Kaiserslautern ist Vorreiter der digitalen Städte in Deutschland. Durch das „Interkommunale Netzwerk Digitale Stadt“ profitieren weitere Städte in Rheinland-Pfalz von den Erfahrungen.“

Ein erstes Treffen der Digitalkoordinatorinnen und Digitalkoordinatoren hatte im Juni 2019 auf Einladung Brandenburgs, ein zweites Treffen im Oktober in Thüringen stattgefunden.