Digitale Innovationen ergänzen Gesundheitsversorgung

„Das Potenzial, das digitale Innovationen, Künstliche Intelligenz und auch Serious Games für die Sicherstellung der künftigen Gesundheitsversorgung auf dem Land und in der Stadt bieten, ist enorm. Die Landesregierung hat dieses Potenzial erkannt, nutzt und fördert es“, so Staatssekretärin Heike Raab im Rahmen eines Gespräches mit dem Deutschen Roten Kreuz Rheinland-Pfalz und Vertretern der Hochschule Trier (Umweltcampus Birkenfeld).

Im Mittelpunkt der rheinland-pfälzischen Gesundheitspolitik und der Strategie für das digitale Leben in Rheinland-Pfalz steht der Mensch. Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land, egal ob Jung oder Alt: Jede Bürgerin und jeder Bürger in Rheinland-Pfalz hat einen Anspruch auf die Gewährleistung einer gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung, die qualitativ hochwertig, bezahlbar und in der Zukunft sicher ist. Um die Gesundheitsversorgung auch in Zukunft vor dem Hintergrund der Herausforderungen des demografischen Wandels sicherzustellen und zu erweitern, bieten digitale Innovationen vielfältige Möglichkeiten. So sieht die Landesregierung beispielsweise im Feld der Telemedizin erhebliche Potenziale, um die unmittelbare Patientenversorgung über weite Entfernungen zu realisieren. Im Rahmen eines Gespräches mit dem Deutschen Roten Kreuz Rheinland-Pfalz und Vertretern der Hochschule Trier (Umweltcampus Birkenfeld) konnte sich die Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales, Staatssekretärin Heike Raab von diesen Möglichkeiten überzeugen. Vorgestellt wurden einige gemeinsame aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte in den Bereichen Health-Care, Serious Gaming und Vitaldatenerfassung. Hierunter fallen Projekte, in denen Vitaldatenerfassung und Umgebungssteuerung mit ambienter Technologie entwickelt werden, um beispielsweise eine stressfreie Überwachung von Frühgeborenen und Säuglingen zu ermöglichen.

Die Staatssekretärin kündigte in diesem Zusammenhang eine Veranstaltungsreihe „digital unterwegs“ an, die im Frühjahr 2020 beispielsweise auch in Koblenz unter dem Schwerpunkt „eHealth“ Station machen wird.