Digital-Gipfel der Bundesregierung/Staatssekretärin Heike Raab: Mit Digitalisierung nachhaltig und resilient durch die Pandemie

„Daten sind eine wichtige Voraussetzung, um Entscheidungen nachhaltig zu treffen, messbar und steuerbar zu machen. Die Digitalisierung der Verwaltung schafft neue Möglichkeiten, Entscheidungen stärker auf Daten zu stützen“, betonte Staatssekretärin Heike Raab beim diesjährigen Digital-Gipfel der Bundesregierung, der aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich online stattfand. Rheinland-Pfalz setze bei der Bekämpfung des Virus auch auf digitale Werkzeuge: „Die speziell auf die Arbeitsweise des rheinland-pfälzischen Krisenstabs zugeschnittene Software KriSta.rlp wurde binnen kürzester Zeit entwickelt und eingeführt. Sie ermöglicht allen Verbindungspersonen der Ressorts, Meldungen zur Lage oder zu klärende Fragen an den Krisenstab zu übermitteln.“

Seit 2016 findet der Digital-Gipfel mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen statt. In diesem Jahr steht die Onlineveranstaltung unter der Überschrift „Digital nachhaltiger leben“. Bereits im Juni hatte die Landesregierung ihren Bericht „Rheinland-Pfalz nachhaltig digital - Resilienz durch digitale Infrastrukturen und Anwendungen“ vorgestellt. Der Bericht erfasst ressortübergreifend die bereits vorhandenen und durch die Pandemie ausgebauten digitalen Anwendungen und Infrastrukturen, mit deren Hilfe die öffentliche Daseinsvorsorge, die öffentliche Verwaltung und andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens auch in Krisenzeiten aufrechterhalten werden können. Auf Grundlage dieser Daten können weiter Maßnahmen geplant werden, um die Resilienz noch weiter zu stärken.

 

Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Markus Richter, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, und Susanne Diehm, Chief Operating Officer bei SAP, diskutierte Heike Raab darüber, wie die Nutzung von Daten zu besseren Entscheidungen führen kann. Die Staatssekretärin für Medien und Digitales verwies auf die Erfolge der von Ministerpräsidentin Malu Dreyer einberufenen Initiativen „Runder Tisch Mobilfunk“ und „Netzbündnis“. Die beiden Gremien wurden geschaffen, um den aktuellen Ausbaustand bei Mobilfunk und Breitband zu quantifizieren und voranzutreiben. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und den beteiligten Unternehmen und Verbänden verfügen 99 Prozent aller Haushalte in Rheinland-Pfalz über Mobilfunkempfang mit 4G/LTE und 90 Prozent der Haushalte können auf schnelles Breitbandinternet mit 50 Megabit pro Sekunde zugreifen. Fast jeder zweite Haushalt kann heute auf Gigabit-Bandbreiten von 1.000 Megabit pro Sekunde zugreifen.