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Vierernetzwerk

Rheinland-Pfalz arbeitet mit Regionen aus Frankreich, Tschechien und Polen partnerschaftlich zusammen. Am 21. Mai 2003 unterzeichneten Burgund, Mittelböhmen, Oppeln und Rheinland-Pfalz im Mainzer Landtag eine Gemeinsame Erklärung über die Verknüpfung ihrer bislang zweiseitigen Partnerschaften. Mit der Gründung dieses Vierernetzwerks leisten die Regionen einen aktiven Beitrag zur europäischen Einigung. Sie wollen die gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und administrativen, aber vor allem auch die freundschaftlichen Bande miteinander festigen.

Ministerpräsident Kurt Beck unterzeichnete die Gemeinsame Erklärung "Vierernetzwerk der Regionalpartner", Landtagspräsident Christoph Grimm die "Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit" mit den jeweiligen Amtskollegen aus Frankreich, Polen und Tschechien. Die seit dem 26. Juni 1962 bestehende Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund wurde um die jeweiligen Partner beider Regionen erweitert:  Die Region Mittelböhmen, die seit 21. September 2001 mit Burgund partnerschaftlich verbunden ist, und die Woiwodschaft Oppeln in Polen, mit der Rheinland-Pfalz seit dem 23. Februar 1996 eine Partnerschaft pflegt.

Mit der Verknüpfung der jeweiligen Partnerschaften wurde eine für die Erweiterung der Europäischen Union beispielhafte Verbindung zwischen Gebietskörperschaften eingegangen. Sie trägt zur Integration der 2004 zur Europäischen Union beigetretenen osteuropäischen Staaten bei und ermöglicht ihnen, ihr Potenzial in der Gemeinschaft zu entfalten. Andererseits stärkt dieses Vierernetzwerk auch die Regionen selbst und damit das Gebiet, in dem sich die Menschen zuhause fühlen, mit dem sie sich identifizieren. Auf der Basis der beiden Erklärungen werden gemeinsame Projekte - auch im Rahmen europäischer Programme - vereinbart.

Die Partner im Vierernetzwerk
Bild: Wikicommons

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